Für das Projekt haben wir viele Menschen per Brief und später per E-Mail kontaktiert. Der Fokus, wir brauchen Geld. Die Forschungsergebnisse wollte Herr Teregulew nicht herausgeben, obwohl er schon 70 Jahre alt war, so wollte er doch Teil des Projekts sein. Auf die Fragen, ob er lange genug leben würde, meinte er lakonisch, das sei ja der Grund.
Ich bin viel durch die Gegend gereist und habe immer wieder die Ablehnung der Unternehmen und Investoren gespürt, es wurde als wenig konkret empfunden.
Seinen Sohn, ein Mathematiker, hat ein kleines Unternehmen für Treppenbauten errichtet, das habe ich mit meinen ersten Einkommen finanziert. Und ich habe auch drei Studenten aus Deutschland nach Kasan geschickt, die das Projekt begleitet haben.
Doch auch hier legte ich den Schwerpunkt auf finanzielle Aspekte und Businesspläne. Irgendwann ist Herr Teregulew gestorben, die Kontakte sind verloren.
Doch der Traum von einer Zusammenarbeit bleibt. Später habe ich mich selbständig gemacht. Einem Freund habe ich geholfen, eine Verzollungsagentur in Kasan aufzubauen. Ich bin dann öfters nach Russland gereist und habe Kunden gesucht. Als Investor hat eine österreichische Spedition gewirkt, die aber immer mehr die Handlungsfreiheit begrenzte.
Als neues Projekt habe ich Svoe-Delo (mein Werk) kreiert und habe damit russischen Unternehmen den Weg in die Schweiz ebnen wollen. Dafür gibt es eine weitere, umfangreichere Website.

